Die weiße Admin-Page

Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass hier jetzt schon fast zwei Monate nichts mehr von mir zu lesen gewesen ist. Allerdings ist dies zu großen Teilen nicht meine Schuld gewesen.

So habe ich in den letzten Monaten meinen Blog – der mit dem WordPress-Framework erstellt ist – immer wieder auf die neueste WordPress-Version geupdatet. Seit Mitte Dezember war es nun leider so, dass der sogenannte Admin-Bereich, aus dem ich normalerweise meine Beiträge verfasse nur noch eine komplett weiße Webseite zurückgab.

Die Ursache dieses Problem ließ sich leider nicht gerade leicht ermitteln. Zunächst galt es, herauszubekommen, was überhaupt schief läuft, dann die Ursache zu beheben. Nach mehreren Versuchen (immer mal hier und da am Wochenende) fand ich Anfang Januar die Ursache: WordPress, das eigentlich nur aus HTML-Code besteht, verbraucht zu viel Arbeitsspeicher! Für das Darstellen der normalen Blog-Webseite reichen die 20 MB RAM die mir mein Web-Hoster zur Verfügung stellt noch aus, für den Admin-Bereich jedoch nicht mehr. Während des Ladens der Seite bricht dieser den Vorgang mangels Speicher einfach ab, die Fehlermeldung dafür wird durch die Sicherheitskonfiguration von WordPress und dem gemieteten Web-Server gleich doppelt abgefangen, was die Ursachenfindung nicht gerade leichter machte.

Nach zwei Monaten des Probierens habe ich jetzt jedoch die Lösung gefunden: zum Editieren aus dem Admin-Bereich habe ich meinen Blog einfach auf eine lokale Webseite auf meinem Rechner (localhost) dupliziert. Leider kann ich Dank meines Providers von dort auch nicht auf die Datenbank zugreifen. Aber immerhin: ich kann auch die Datenbank lokal duplizieren, über den Admin-Bereich editieren und die Änderungen dann in die Richtige Datenbank auf dem Web-Server per Export/Import propagieren.

Keine schöne Lösung, aber eine funktionierende. Insofern gibt’s hier vielleicht bald wieder neue News von mir ;)

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Kleine Computergeschichte …

Am Wochenende hatte ich endlich einmal die Gelegenheit, im Deutschen Technikmuseum in Berlin einen Blick auf dessen beachtliche Sammlung früher Computer zu werfen. Die Sammlung ist eigentlich für jeden Informatiker-Freund ein Muss. Herzstück der Sammlung ist dabei die Mechanische Rechenmaschine Zuse Z1, die Konrad Zuse 1937 baute und die heute (zumindest aus Deutscher Sicht) als erster Computer der Welt gillt. Die Z1 basierte bereits auf dem Binärsystem und ließ auch bereits eine Programmierung zu. Weitere Details unter Wikipedia

Zuse Z1

Besonders schick fand ich auch diesen Ferritkernspeicher der in den 60er Jahren als Arbeitsspeicher für Computersysteme diente. Damals wurden die Dinger praktisch noch von Hand gebaut! Auch hier gibts weitere Infos unter Wikipedia.

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Back in Palmy – For one day

Heute habe ich als kurze Konferenz-Abwechslung eine Tagestour nach Palmerston North gemacht und unter anderem die Massey-Universität besucht. Insgesamt, ein komisches Gefühl, in einen Ort zurückzukehren, in dem man vor zwei Jahren immerhin für elf Wochen gelebt hat. Einfach mal so, als Tagestour …

In Palmy selbst hat sich aber beruhigenderweise nicht so viel getan. Der Square ist immer noch grün, und auch der Clock Tower steht noch:

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Public Viewing – Kiwi Style

Am vergangenen Sonntag bot sich mir in Wellington die einmalige Chance, an einem Public Viewing im Neuseeländischen Stile teilhaben zu dürfen. Während man bei uns solche Phenomäne nur aus dem Fußball-Bereich kennt, ging es bei den Kiwis selbstverständlich um Rubgy. Derzeit findet in Neuseeland der Rubgy World Cup 2011 statt und Neuseeland traf im Halbfinale ausgerechnet auf den Erzrivalen Australien.

Bereits gegen sieben Uhr abend begab ich mich zur offiziellen Fan Base, eine Großbildleinwand nahe dem Te PaPa Museum. Ich war zwar nicht der erste Fan um diese Zeit, die Menschenmasse war aber noch überschaubar. Dies änderte sich jedoch bis zum Anpfiff der Partie um 9 Uhr. Ca. 5000 Menschen standen nun vor der Leinwand.

Zum gemeinsamen Singen der Nationalhymne standen selbstverständlich geschlossen alle auf und sangen sowohl die Strophe in Maori als auch die in Englisch fehlerfrei mit.

Anschließend folgte der Höhepunkt der Partie: der Traditionelle Kriegstanz Haka, den die Neuseeländische Manschaft vor jedem Match aufführt. Sehr beeindruckend. Der Laie kann die Performance vom Sonntag zum Beispiel bei YouTube noch einmal nachvollziehen. Der Haka wurde anschließend von allen Zuschauern – wohlgemerkt vor der Leinwand, nicht im Stadion – euphorisch gefeiert.

Das eigentliche Spiel war dann auch sehr unterhaltsam. Die Regeln hatte ich zuvor noch einmal dank Wikipedia aufgefrischt. Wo dessen Regelkunde nicht aushalf, half die Orientierung an der Masse: wenn geklatscht wurde war die Schiri-Entscheidung wohl gut andernfalls schlecht zu bewerten. Das Spiel selbst war recht blutig. Immer wieder bluteten Spieler aus Mund und Nase und mussten kurzzeitig den Platz verlassen. Am Ende gewann Neuseeland verdient mit 20:6.

Nach dem Spiel war es in Wellington allerdings erstaunlich schnell wieder ruhig. Der gemeine Kiwi bereitet sich lieber auf seinen Arbeitsmontag vor, als wie der Deutsche Fußballfan noch Stundenlang den Auto-Corso zu proben.

Leider bin ich zum Finale am kommenden Samstag schon nicht mehr im Lande, dann wäre ein ähnliches Erlebnis bei einem Sieg der All Blacks sicherlich noch viel beeindruckender.

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Wieder in Wellington

Wie die meisten von euch schon mitbekommen haben, haben die Fluglotsen in Deutschland zum Glück dann doch nicht gestreikt, und so bin ich seit gestern wieder in Wellington, NZ :)

Die Anreise war wieder extrem anstrengend, insgesamt über 40 Stunden, da ich in London neun Stunden auf meinen Anschlussflug warten musste. Insgesamt ging es diesmal von Dresden über London, Hong Kong und Auckland nach Wellington. Gestern mittag war ich dann endlich da. Neben einer kurzen Stadterkundung ging allerdings nicht mehr sehr viel. Danach gab es erst mal zwölf Stunden Erholungsschlaf.

Mit der Wahl der Jugendherberge als Übernachtungsmöglichkeit bin ich übrigens immer noch sehr zufrieden. Ich habe zwar kein eigenes Bad, dieses liegt aber direkt neben meinem Einzelzimmer. Außerdem liegt die Jugendherberge sehr zentral. Zum Te PaPa Museum – in dem auch die Models-Konferenz stattfindet – laufe ich keine fünf Minuten. Und der Blick aus meinem Fenster ist auch nicht so schlecht:

Die Location der Konferenz im Te PaPa Museum ist übrigens echt cool. Das Museum habe ich ja bereits vor zwei Jahren erkundet. Es dokumentiert quasi die komplette Geschichte Neuseelands. Es ist sehr modern, und der Eintritt ist kostenlos. So kann man in der Konferenz-Pause mal eben ein wenig durchs Museum schländern.

Auf dem Konferenz-Programm stand heute der erste Workshop: Multi-Paradigm Modeling. Einige der Vorträge waren recht interessant. Ansonsten war es ein guter Anfang zum Warmlaufen.

Morgen muss ich selbst zum ersten mal ran und auf dem Models@Runtime-Workshop einen Vortrag halten *daumendrück*

Heute steht allerdings noch ein anderes Pflichtprogramm an: Ab 21 Uhr Ortszeit spielt Neuseeland im Halbfinale der Rugby-WM gegen Australien. Das muss ich auf jeden Fall irgendwo unter Menschen mitanschauen ;)

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